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Willkommen beim Motorsportclub Rhön

Hier finden sie alles Wissenswerte vom Motorsportclub Rhön, das Hauenstein-Bergrennen, dem Automobil-Slalom, dem Jugend-Kart-Slalom, Fahreraktivitäten und Team-News.

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47. Hauenstein Bergrennen 2016
Ausschreibung und Nennformular online

 

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Sternstunde“ in der „Grünen

Hölle“

4-fach Sieg für Mercedes beim 44. ADAC Zurich

24h-Rennen

Nürburgring(kh)Dieses Rennen wird allen Protagonisten in Erinnerung bleiben. Mit 5,697 Sekunden Vorsprung, holte sich das Quartett Bernd Schneider, Maro Engel, Adam Christodoulou und Manuel Metzger, auf dem Mercedes AMG GT3 von Black Falcon, den knappsten Sieg in der 47-jährigen Historie des 24h-Rennens. Erst in der letzten Runde überholte Maro Engel den bis dahin führenden Christian Hohenadel vom Team HTP-Motorsport (Christian Vietoris, Marco Sefried und Renger van der Zange) mit einem furiosen Überholmanöver auf der Grand Prix-Strecke und verteidigte diese Führung in einem harten Zweikampf bis ins Ziel. Die Sieger legten dabei 3400,65 Kilometer zurück. Außerdem fuhren sie die schnellste Rennrunde der Veranstaltung mit 8:19,002 Minuten (183,087 km/h). Dieses herausragende Ergebnis ist dennoch kein Rekord. Den holte sich 1998 BMW, mit einem sechsfachen Sieg. Ihnen verblieb diesmal nur Rang 5.

Das Podium komplettierte das zeitweise führende Quartett mit Uwe Alzen, Lance David Arnold, Maximilian Götz (Uffenheim) und Jan Seyffahrth, vom Team Haribo Racing. Platz 4 ging an das Schwesterauto der siegreichen Mannschaft mit Hubert Haupt, Yelmer Buurmann Maro Engel und Dirk Müller.

Hauptsächlich in Erinnerung wird der Auftakt des Rennens bleiben. Nach knapp 50 Minuten Renndauer wurde dieses von Rennleiter Hornung mit der Roten Flagge abgebrochen. Sintflutartiger Regen und Hagel verwandelten die Rennstrecke in eine Rutschbahn. Zentimeterhoher Hagel machte die Piste spiegelglatt, sodass die Boliden die Steigungen auf der Nordschleife nicht mehr hochkamen. Sie waren alle bei trockenem Startwetter mit Slicks gestartet. Glücklicherweise gab es keine Verletzten bei den zahlreichen Zwischenfällen zu beklagen, denn die Fahrer wurden von einer Sekunde auf die andere „eiskalt“ erwischt. Rund drei Stunden musste die Veranstaltung unterbrochen werden, bis alle Fahrzeuge wieder in der Box und gecheckt waren. 19.20 Uhr war es dann wieder soweit, als die Meute zum Re-Start über die Start- und Zielgerade hinter dem Safety Car das Rennen wieder aufnahm. Fünf Runden lang blieb das so, bis sich die Bedingungen weitgehend normalisiert hatten.

Unbeschadet kam auch das Bad Königshöfer Team Leutheuser Racing und Events durch diese turbulente Phase. Wie berichtet, waren sie mit dem 1er M-Coupé angetreten. Harald Rettich, Offenburg, Richard Purtscher, Baden (A), Dominique Nury und Fabrice Reicher, beide Frankreich, hatten sich viel vorgenommen. Höchst diszipliniert absolvierten sie im Training und Qualifying ihre Pflichtrunden, um kein Risiko einzugehen.

Startfahrer Rettich schaffte es, das Auto beim einsetzenden Unwetter auf der eisglatten Piste zu halten und konnte es unbeschadet an die Box bringen. In der Folge lief das Auto, wie immer vom Team bestens vorbereitet, wie am Schnürchen. Alle Fahrer und Mechaniker machten einen Super-Job. Minimale Standzeiten bei den Boxenstopps stellten die Weichen auf Sieg in der Klasse. Nur eine kleine Schrecksekunde in den frühen Morgenstunden des Sonntags hatte die Leutheuser Truppe zu überstehen, als sich nach einem Dreher die hintere Stoßstange verabschiedete. Das tat der Standfestigkeit des Autos allerdings keinerlei Abbruch. Alles schien hervorragend zu laufen bis plötzlich die Bildschirme Szenen lieferten, die das ganze Team schreckensbleich werden ließ.

Ein langsamer Teilnehmer fuhr in der Mitte der Piste. Von hinten flogen das Leutheuser Auto und der BMW M6 des Schuberth Werkteams heran. Einer außen vorbei, einer innen. In der Mitte traf man sich, aufgrund der hohen Geschwindigkeit, mit brachialer Gewalt. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit. Doch zum Glück haben beide Fahrer den Crash ohne Verletzungen überstanden. Aus der Traum, vom so nahen Sieg. Für die Rennleitung war dies ein normaler Rennunfall, für die Beteiligten eine Katastrophe. Nach einiger Zeit erlangte Teamchef Christian Leutheuser langsam seine Fassung wieder und kommentierte die Lage mit dem bekannten Spruch: „Thats Race“.

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Foto: Höhn

Da lag das Leutheuser Auto (93) noch in Führung.

 

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Das Quartett Bernd Schneider, Maro Engel, Adam Christodoulou, Manuel Metzger (4) auf dem Weg zum hart umkämpften Gesamtsieg des 44. ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring.

 

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Der "Graue Wolf" hat wieder

zugeschlagen

 

Team Leutheuser holt Gesamtsieg beim

BMW-Challenge Auftakt

 

 

(kh)Am Wochenende war der Hockenheim Ring Austragungsort der ersten beiden Rennen der DMV BMW-Challenge. Das Bad Königshöfer Team Leutheuser Racing und Events, hatte den BMW M3 Spezialtourenwagen, der von den Insidern liebevoll und von der Konkurrenz respektvoll, der "Graue Wolf" bezeichnet wird, in der Kategorie GTR1 genannt, bei der ein Leistungsgewicht von 2,7 kg/PS, vorgeschrieben ist. Das ist eine Formel der Balance of Performance, die trotz unterschiedlichster Fahrzeuge für die größte Chancengleichheit und eine hohe Leistungsdichte sorgt. Diese Klasse war mit 9 Teilnehmern bestens besetzt. Dazu kamen noch weitere 23 Fahrzeuge der gesamten Division GTR dazu. Das Starterfeld wurde durch 22 Fahrzeuge aus der Division Cup bereichert, in der vornehmlich BMW 318i und 325i am Start waren. Als Fahrer war der Schwäbisch Gemündener Christian Kranenberg genannt, der im Team Leutheuser keiner Unbekannter ist.

 

Am Freitag verliefen Training und Qualifying bei frühlingshaften Temperaturen. Da im Quali ein Untersteuern zu verzeichnen war, eine Folge der Rennabstimmung für die Nürburgring Nordschleife, musste sich Christian Kranenberg mit dem 2. Platz begnügen. Er musste sich dabei dem amtierenden Challenge Meister des Jahres 2015, Arnd Meier, beugen. Ansonsten lief das Auto wie ein Uhrwerk, wieder von Leutheuser Racing und Events bestens und akribisch vorbereitet. Da für das Wochenende schlechtes (nasses) Wetter vorausgesagt war, wurde die Fahrwerksabstimmung belassen, da ein leichtes Untersteuern bei Nässe eher vorteilhaft ist. Ein krasser Wettersturz in der Nacht von Freitag auf Samstag bescherte dem Renntag übelste Verhältnisse. Strömender Regen und Temperaturen von 4 Grad Celsius, sorgten für schwierige Verhältnisse. Allerdings war die Wahl der Reifen eindeutig. Das Rennen 1 wurde demzufolge als "Wet Race" gegen 10.30 Uhr gestartet, mit zwei Einführungsrunden hinter dem Pace Car. Das war auch das Minimum, um den Reifen wenigstens zu etwas Temperatur zu verhelfen. Nervöse Spannung herrschte, als der Pulk mit 54 Fahrzeugen, in einer meterhohen Gischtwolke aus der zweiten Einführungsrunde kam. Die bange Frage war: "Geht das gut?" Es ist gut gegangen! Trotz der Bedingungen war eine gute Disziplin erkennbar und alle kamen am Start gut weg. Sofort attackierte Kranenberg den Polsetter und schob sich bereits am Ende der Start-Zielgerade an diesem vorbei und übernahm die Führung. Kranenberg zeigte große Klasse und fuhr souverän vor dem Feld. Er musste lediglich im Verlauf von Überrundungen aufpassen, dass sich Arnd Meier nicht einen Vorteil verschaffen konnte um ihn zu attackieren. Den Teilnehmern muss ein hohes Lob ausgesprochen werden, weil trotz der widrigen Verhältnisse kein nennenswerter Unfall passierte. Beim Zieleinlauf tauchte die Spitze des Feldes aus einer Wasserwand auf, bevor sie die Zielflagge sah. Christian Kranenberg sicherte sich mit einer starken Leistung den Sieg im ersten Rennen, vor Arnd Meier.

 

Am Nachmittag, gegen 15.30 Uhr, hörte der Regen plötzlich auf. Somit war für Teamchef Christian Leutheuser klar, ab jetzt beginnt der Reifenpoker, für Rennen 2, das um 16.30 Uhr gestartet werden sollte. So bildete sich bei der Startaufstellung ein Getümmel aus Anhängergestellen mit den unterschiedlichsten Reifenmischungen. Hier bewies Teamchef Christian Leutheuser, dass er von seinem Lehrmeister Herbert Lingmann auch die Schlitzohrigkeit gelernt hatte. Während die anderen Teams im Wechsel mal Slicks und mal Regenreifen aufzogen, ließ Christian Leutheuser auf der rechten Fahrzeugseite Slicks und auf der linken Regenreifen aufziehen. Da sein Auto aufgrund des Sieges auch die Polposition für das Rennen 2 hatte, schaute natürlich das gesamte Feld auf das Leutheuser Auto. Die Mischbereifung sorgte für erhebliche Unsicherheit. Zwischenzeitlich war der Teamchef ständig am Erkunden, über den Streckenzustand. Als der Grid-Marshal die 1 Minute-Tafel zeigte, wurden die Regenreifen abgenommen und Slicks aufgezogen. Mit Nachsicht des Grid-Marshals schafften es die anderen Teilnehmer der Spitzengruppe, in völliger Hektik gerade noch, gleich zu ziehen. Ein Trick, den auch schon einmal sein Vater Leo Leutheuser angewendet hatte und sich damals einen Klassensieg sicherte.

 

Die Reifenwahl erwies sich als goldrichtig. Allerdings mussten die Reifen erst einmal auf Temperatur gebracht werden, was bei einer Asphalttemperatur von 5 Grad schwierig sein würde, zumal die Rennleitung zwar wiederum "Wet-Race" erklärte, allerdings mit nur einer Einführungsrunde. Da die Teilnehmer bei den besseren Verhältnissen die Leistungen ihrer Autos besser abrufen konnten, war klar, dass Rennen Nummer 2 keine leichte Aufgabe für Christian Kranenberg werden würde.

 

Doch wieder bewies er seine Klasse und ging mit gutem Vorsprung vor Arnd Meier in die Rechtskurve nach der Start-Zielgeraden. Dieser konnte das Potential seines Autos nun besser einsetzen und blieb immer in Schlagdistanz zu Kranenberg. Kurz vor Halbzeit des Rennens wurde dieser beim Überrunden zwischen den langsameren Fahrzeugen eingeklemmt, was Meier sofort nutzte, um außen an ihm vorbei zu ziehen. Kranenberg blieb im Windschatten und hatte in der Runde danach das Heft in die Hand genommen und die Führung wieder übernommen, die er bis zum Schluss nicht mehr abgab. So konnte er zwei Klassensiege und in der Addition der beiden Rennen auch den Gesamtsieg nach Hause fahren. Beim Team Leutheuser war man natürlich happy. Zwei Rennen, zwei Siege, verbunden mit dem Gesamtsieg zum Callenge-Auftakt, sorgte für Jubel und Begeisterung. Der Zustand des Autos nach zwei Rennen bewies die Klasse von Fahrer Christian Kranenberg, der trotz harter Zweikämpfe, das Auto ohne einen Kratzer im Parc fermé abstellte. Auch dem Veranstalter, dem Motorsport-Club Stuttgart e.V. im ADAC, zollte Teamchef Christian Leutheuser ein hohes Lob für seine kundenorientierte Organisation. Er sagte es auch laut und deutlich, dass zum Beispiel im Fahrerlager eine Stimmung wie beim Bergrennen herrschte. Vor allem, musste nicht jeder Quadratmeter Stellfläche im Fahrerlager teuer bezahlt werden.

 

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Team Leutheuser startet erfolgreich in die

Saison 2016

3. Platz beim VLN-Auftakt auf dem Nürburgring

 

(kh)Eine weiße Schneelandschaft begrüßte Christian Leutheuser und seine Mannen am Donnerstag in der Eifel. Bestärkt durch die günstigen Wetterprognosen, ließ man sich nicht aus der Ruhe bringen. Tatsächlich, im Lauf des Freitagvormittag verschwand die weiße Decke und am Nachmittag konnte das freie Training wie geplant stattfinden.

Das Team Leutheuser Racing&Events war wie angekündigt mit dem Toyota GT86 TMC in der Toyota Cup-Klasse angetreten. Der Schweizer Benedikt Frei wollte die Distanz auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nordschleife und Kurzanbindung Grand Prix-Strecke alleine bewältigen. Das ist ihm auch ganz hervorragend gelungen. Das von der Leutheuser Truppe wieder bestens vorbereitete Auto machte es dem Schweizer Solisten einfach, kontinuierlich durch das Feld seiner Konkurrenten zu pflügen. Im Training begnügte sich Frei mit P4, um kein Risiko einzugehen. Die Asphalttemperatur war sehr niedrig und in einigen Streckenabschnitten waren noch immer leichte Nebelbänke, obwohl das Training bereits nach hinten verschoben wurde. Im Startgetümmel behielt Frei einen kühlen Kopf und festigte erstmal seine Position aus dem Training. Nach und nach rückte er seinem direkten Konkurrenten um Platz 3 dichter auf die Pelle. Kurz vor seinem ersten Routinestopp in Runde 6, übernahm er P3. Durch den Stopp verlor er wieder einen Platz, obwohl die Leutheuser-Crew einen Musterstopp hinlegte. Das wie ein Schweizer Uhrwerk laufende Auto, absolvierte in Runde 13 und 20 nochmals kurze Tankstopps. Dadurch konnte Frei nochmals angreifen und sicherte sich verdient, nach hartem Kampf und einer souveränen Einzelleistung, Platz 3.

Der nächste Einsatz ist bereits in zwei Wochen, bei der BMW-Challenge auf dem Hockenheim Ring.

 

Angenehmes Frühlingswetter in der Eifel bescherten dem VLN-Auftakt einen würdigen Rahmen. Genau passend für ein höchst spannendes Rennen,mit vielen Positionswechseln und einem dramatischen Finale. Obwohl der Phoenix Audi R8 LMS mit der Startnummer 15, pilotiert von Christopher Haase (Kulmbach) und Laurens Vanthoor (Belgien), als erste die Ziellinie überquerten, wurde das Schwesterauto mit Frank Stippler und Andrs Fjordbach zum Sieger erklärt, da Haase/Vanthoor eine Zeitstrafe von 35 Sekunden, wegen eines Gelb-Vergehens aufgebrummt bekamen.

Genauso dramatisch war der Kampf um Platz 3. Die Teams von Black Falcon und Haribo lieferten sich mit ihren neuen Mercedes AMG GT3 einen erbitterten Schlagabtausch, den am Ende der Black Falcon Mercedes mit Bernd Schneider, Adam Christodoulou, Marco Engel und Manuel Metzger, knapp für sich entscheiden konnten. So blieb dem Quartett Uwe Alzen, dem Uffenheimer Maximilian Götz, Lance David Arnold, Jan Seyffarth im Haribo Mercedes der undankbare 4. Platz.

 

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Foto: Höhn

Benedikt Frei behielt auch im Getümmel die Übersicht und holte für das Team Leutheuser Racing&Events einen tollen dritten Platz.

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Das Warten hat ein Ende

Saisonstart der VLN am 02.04.2016

 

(kh)Die Wartezeit von 5 Monaten ist zu Ende. Am kommenden Samstag findet der Saisonauftakt der VLN auf dem Nürburgring statt. Wieder dabei beim ersten Rennen, das in Bad Königshofen ansässige Team Leutheuser Racing&Events. Teamchef Christian Leutheuser bringt seinen bewährten Toyota 86 TMC mit dem Schweizer Benedikt Frei an den Start.

Alle Protagonisten sind gespannt, wie sich die neuen Regelungen, bezüglich der Nordschleife in der Praxis bewähren. So ist ab sofort wieder freie Fahrt, ohne die Tempolimits von 200 und 250 km/h. Weiter wurde die Code 60 Regelung überarbeitet. So wird nun bei doppelt geschwenkten gelben Flaggen die Geschwindigkeit nur noch auf 120 km/h herabgesetzt, da in der Vergangenheit aufgrund der harten Bremsmanöver aus hohen Geschwindigkeiten, einige Auffahrunfälle als Folgeunfälle passierten. In Ausnahmefällen (absoluten Notfall) kann mittels Flagge Code-60, auf 60 km/h abgebremst werden.

Damit dies alles möglich wurde, hat man in mehreren Sitzungen mit dem Deutschen Motorsport Bund (DMSB), den Verantwortlichen der VLN und der Fahrervertretung, ein umfangreiches Paket zur Verbesserung der Sicherheit beschlossen.

Die Strecke wurde zwischen Quiddelbacher Höhe und Flugplatz komplett erneuert, um die Bodenwellen zu beseitigen. Einige neue FIA-Zäune wurden installiert, damit der Zuschauerschutz optimiert werden kann. Außerdem wurde im Streckenabschnitt Schwedenkreuz eine Zuschauersperrzone eingerichtet.

Auch bei den Fahrzeugen wurde hinsichtlich der Technik einiges getan. Dies betrifft hauptsächlich die Topklassen SP9 (GT3), SP-X und SP-Pro. So wurde die Mindestfahrhöhe auf 65 mm festgelegt, damit die Federwege der Stoßdämpfer die Belastungen durch Bodenwellen kompensieren. Außerdem sind in den vorderen Kotflügeln Entlüftungslöcher (Louvres) vorgeschrieben, damit sich keine Luftpolster in den Kotflügeln bilden können und ein Abheben verhindert wird.

Auch an der Leistungsschraube wurde gedreht, indem die Motorleistung um 5% gesenkt wurde. Alles Maßnahmen, die einerseits die Sicherheit erhöhen und andererseits den Teilnehmern sowie den Zuschauern wieder die Rennfreude vergangener Tage zurück bringen. Allerdings ist für die kleineren Teams, die sonst Spontankunden bedienen konnten, die Nordschleifenpermit (Sonderlizenz für die Nordschleife) trotz Modifikation noch immer ein entscheidender Hindernisfaktor.

Das Fahrerfeld kann sich in dieser Saison sehen lassen. Außer den GT3-Fahrzeugen bereichern die Fahrzeuge der 5 Cup-Klassen die Szene ungemein. Neben den altbekannten Cups wie Opel Astra, BMW 235i, Porsche-Cup, Toyota 86TMC, kommt ein von Olaf Manthey inszenierter Porsche Cayman-Cup dazu. Für das erste Rennen haben sage und schreibe 10 Autos genannt. Das verspricht große Spannung, da sehr interessante Fahrer involviert sind.

Christian Leutheuser sieht in einigen Punkten Verbesserungen, vor allem, dass die Teams von der Organisation nun als Kunden wahrgenommen werden. Er wird sich die Szene in Ruhe anschauen und dann eine Entscheidung treffen. Für den Saisonauftakt steht erst einmal das erste VLN-Rennen für ihn auf dem Programm. Bereits in zwei Wochen startet die Leutheuser-Mannschaft am Hockenheim Ring in der BMW-Challenge. Zum Einsatz kommt der "Graue Wolf", welcher von Christian Kranenberg pilotiert werden wird. Hier gilt es auszuloten, wo man inmitten der Konkurrenz steht. Auch hier gilt es abzuwarten, wie sich die Sache weiter entwickelt.

Fix ist die Planung für das 24h-Spektakel auf dem Nürburgring. Hier geht der 1er in der Klasse SP5 an den Start. Es soll die Scharte vom letzten Jahr ausgewetzt werden, wo der sieggewohnte 1er nach einem Schaltfehler mit Motorschaden, in souveräner Führung liegend, ausgefallen ist.

Die Zuschauer erwartet auf jeden Fall rund um die Nordschleife, auch liebevoll "Grüne Hölle" genannt, ein Motorsportleckerbissen erster Güte. Zuschauerfreundliche Preise machen die zehn Rennen der VLN vor allem für Familienausflüge interessant.

 

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Mit dem Toyota 86 TMG eröffnet Leutheuser Racing&Events die diesjährige Saison auf dem Nürburgring. Am Steuer wird Benedikt Frei sein.

 

Foto: Höhn

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!!! Dreimal Podium für

Team Leutheuser

Racing&Events !!!

 

Plätze 1,2,3 beim Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, dem VLN-Saisonhighlight

 

(kh)Frühherbstliches, nasskaltes Wetter, war der ungemütliche Rahmen für den VLN-Saisonhöhepunkt, dem 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen. Wechselhafte Wetterbedingungen stellten die Fahrer und Teams auf eine harte Probe. Etwa eine halbe Stunde vor Rennbeginn ging ein heftiger Regenschauer nieder, der die Rennstrecke ordentlich nass machte. Bei den Teams begann ein regelrechter Reifenpoker. Die erste Rennstunde zeigte dann auch im Ergebnis, wer das glücklichere Händchen hatte. Dazu gehörte das Team Leutheuser Racing&Events.

 

Das unter der Bewerbung des MSC Rhön startende Bad Königshöfer Team, hatte an diesem Wochenende in Taktik und Strategie wieder einmal alles richtig gemacht. Das 1er BMW M-Coupé mit Michael Hess (Saarbrücken), Pierre de Thoisy (Paris), Harald Rettich (Offenburg) und Ralf Goral (Moers), holte sich im Qualifying souverän die Pole, wobei Michael Hess trotz schlechter Bedingungen mit 9:35,487 min eine fabelhafte Zeit vorlegte.

 

Mit dieser Zeit im Rücken konnte das Quartett fabelhaft die schwierige erste Rennrunde meistern und vergrößerten sogar ihren Vorsprung. Startfahrer Hess trieb das schnelle Coupé sicher um den nassen Kurs. Die anstehenden Reifenwechsel wurden von der Leutheuser-Crew bravourös gemeistert, auch wenn es bei drei Autos Schwerstarbeit war. Pierre de Thoisy übernahm als Nächster. Auch er konnte den Speed locker mitgehen. Allerdings erwischte es ihn, wie so viele andere Fahrer, mit einer Stop and Go-Strafe, weil er in der Boxengasse mit 60 km/h, anstatt der erlaubten 50 unterwegs war, die diesmal erstmal eingeführt wurde. Trotzdem schmolz die Führung kaum zusammen. Harald Rettich übernahm und zementierte die Führung. Am Schluss drehte Ralf Goral nochmals richtig auf und knallte mit 9:15,925 min die schnellste Rennrunde seiner Klasse in den mittlerweile trockenen Asphalt.

 

Der "Graue Wolf mit "Hans Wilden" (Solingen), Hubert Nacken (Steißlingen), Stefan Rülke (Wuppertal) und Thomas Sluis (Schwelm), begnügten sich im Training mit Platz 2. Das kurzfristig in die Klasse H4 (Sonderfahrzeuge über 3000 ccm) umgenannte Auto, musste sich mit starker Porschekonkurrenz herumschlagen. Das gelang im ersten Drittel Startfahrer "Hans Wilden", Dank richtiger Reifenwahl, recht gut. Ein unaufmerksamer Teilnehmer bescherte dem Auto einen Frontcrash, dessen Ausmaße erst beim Routineboxenstopp sichtbar wurden. Durch die Reparatur verlor man den Anschluss an den Führenden und es stellten sich danach, vermutlich durch den Crash, technische Probleme ein. Der Benzindruck schwankte ständig, so dass keine zwei Runden normal verliefen. Mit diesem Problem und einigen Zeitstrafen, kämpfte man bis zum Schluss. Das kostete auch den sicher geglaubten zweiten Platz und das Quartett rettete sich gerade noch auf P3.

 

Der Toyota TMG 86 C, besetzt mit Doppelstarter Ralf Goral, Wolfgang Kudrass (Lohmar) und "Schorle", begnügten sich im Qualifying bei den schlechten Verhältnissen mit P3. Ebenfalls durch richtige Reifenwahl konnte Startfahrer Goral nach kurzer Zeit die Führung übernehmen. Wie ein Uhrwerk zog der Toyota seine Runden und konnte seine Führung behaupten. Das gelang auch Kudrass, so dass man von einem ungefährdeten Sieg ausgehen konnte. Allerdings erwischte es das Team auch mit einer der unzähligen Zeitstrafen, so dass man die verdiente Führung abgeben musste. Schlussfahrer "Schorle" mühte sich vergebens, die alte Reihenfolge wieder herzustellen. So blieb es bis zum Schluss bei Platz 2.

 

Ein Superergebnis für das Team Leutheuser. Wenn auch reichlich Frust, wegen der Zeitstrafen, aufkam. Die Fahrer beschwerten sich massiv, über die Art und Weise, wie im Moment Rennen gefahren wird. Eine absolute Konzentration auf das Renngeschehen ist wegen der eingeführten Geschwindigkeitsbeschränkungen und der vielen, Ereignis abhängigen Code 60-Zonen, nahezu unmöglich. Diese beiden Bereiche werden per GPS hart überwacht und besondere Situationen, die zu einer geringfügigen Überschreitung führten, blieben unbeachtet. "Wir wollen Rennen fahren und nicht unser Hauptaugenmerk auf Schilder und lila Fahnen haben", so der einhellige Tenor unter den gesamten Fahrern. Auch wenn diese Maßnahmen der bekannten Situation geschuldet und momentan wohl richtig sind, nimmt es den Fahrern zunehmend die Freude an diesen Rennen. 160 Teilnehmer beim Saisonhighlight, sprechen eine deutliche Sprache.

 

Der Lexus RC-F GT3 mit den Brüdern Farnbacher hatte das glückliche Händchen für die Reifen leider nicht. Nachdem sie mit diesem Fahrzeug ihre erste Pole herausfuhren, wurden sie weit nach hinten durchgereicht und schieden am Ende aus. Nach vielen Führungswechseln setzte sich das Team von Black Falcon mit den Fahrern Hubert Haupt, Abdulaziz Bin Turki Al Faisal, Adam Christodoulou und Yelmer Buurmann, mit ihrem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 als Sieger durch. Sie verwiesen mit einem Vorsprung von 1:28,870 Minuten das Team von Falken Motorsports mit Wolf Henzler, und Alexandre Imperatori auf Porsche 911 GT3 R, auf Platz zwei. Dritte wurde nach zwischenzeitlicher Führung, das Trio Marc Basseng und den Gebrüdern Dennis und Marc Busch, auf Audi R8 LMS ultra.

 

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Foto: Höhn

Im Regen den Durchblick bewahrt und souverän gewonnen. Der Leutheuser BMW Nr. 235.

 

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Teilnehmerrekord am Hauenstein

212 Starter kommen an den Hauenstein

 

Von Klaus Höhn

 

Hausen/Rhön Mit 212 Nennungen hat der MSC Rhön mit Org.-Leiter Christian Leutheuser und Vorsitzendem Christian Röder, nicht nur den Spitzenplatz unter den bisherigen Veranstaltern eingenommen, sondern in der Qualität der Teilnehmer und besetzten Klassen einen guten Wurf gelandet. Kein Wunder, dass beide schmunzeln, wenn man sie auf dieses Topergebnis anspricht.

Fast alle Führenden in der Deutschen Meisterschaft und der verschiedenen Pokalwertungen, wie der KW Gruppe H Berg-Cup die GLP mit ihrer Bergmeisterschaft und der GLP Histo-Bergmeisterschaft, mit ihren viel bewunderten Young- und Oldtimern sind vertreten. Die Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) erfreut sich immer größerer Beliebtheit, da viele bekannte Fahrer, die dem Aufrüstungsdruck nicht mehr folgen wollten, nun in dieser Klasse ein adäquates Betätigungsfeld gefunden haben. Hier gehen 72 Teilnehmer an den Start. Im KW Gruppe H Berg-Cup/NSU Berg Pokal sind sage und schreibe 11 NSU-TT am Start, die in einer eigenen Klasse auf Punktejagd gehen werden.

Von den Top Ten in der deutschen Bergmeisterschaft (DBM) für Rennsportfahrzeuge, haben alle genannt. Am Hauenstein wird ein erbitterter Zweikampf zwischen dem Führenden Frank Debruyne (Dallara Opel F3) und dem derzeit Zweitplatzierten Thomas Conrad (CRS-MTK-S5/7) entbrennen. Ersterer Hat 118,4 Punkte auf dem Konto, Conrad 100,8 Punkte. Leichter Vorteil : Debruyne! Wesentlich enger geht es zwischen dem Zweitplatzierten Conrad und dem Dritten, dem Eichenbühler Norbert Brenner zu. Nur 1,8 Punkte trennen die beiden im Kampf um die Vize- oder gar Meisterschaft. Noch immer gefährlich in Schlagdistanz sind Mathieu Wolpert (BSR-VW 389) mit 96,8 Punkten und Bernd Letmade (Norma Honda) mit 95,2 Punkten. Auf jeden Fall wird es am Hauenstein zu einer Vorentscheidung kommen, sehr zur Freude der Zuschauer, die Spannung pur erleben werden.

Der Schweinfurter Lokalmatador Uwe Lang, derzeit auf Rang 7 in der Meisterschaft, hat mit dem Ausgang der diesjährigen Meisterschaft nichts zu tun. Da er keinen Druck hinsichtlich der Meisterschaft hat, kann er sich voll auf die Wiederholung seines Vorjahressieges konzentrieren. Vielleicht gibt es wieder einen neuen Streckenrekord.

Einen ganz heißen Tanz wird es bei den Tourenwagen geben. Alle vier Titelaspiranten sind am Start. Als Leader kommt Manfred Schulte mit seinem superschnellen Citroen AX an den Hauenstein. Er hat 133 Punkte auf dem Konto. Engster Verfolger ist Jürgen Heßberger, mit 130 Punkten. Dahinter in Schlagdistanz, Roman Sonderbauer (Opel Kadett), 128,4 Punkte und Armin Ebenhöh (VW Scirocco) mit 127,8 Punkten. Nicht abgeschrieben ist Ralf Orth im BMW 320, der mit 124,4 Punkten noch eine hauchdünne Chance besitzt.

Aber nicht nur die Meisterschaftsfavoriten und nostalgischen Renner verdienen Aufmerksamkeit. Der MSC Rhön stellt mit 8 Fahrern ein großes Kontingent und zeigt dadurch seine große Kompetenz im Motorsport. In der GLP treten mit Altmeister Axel Reß, Wülfershausen (Renault Alpine V6 Turbo), Reiner Hergenhan, Stetten (BMW 318 iS), Günther Friedel, Poppenhausen (BMW M3 GT), Jasmin Markert, Hausen/Rhön (VW Sorg Polo) und Andy Schuler, Mellrichstadt (Ford Escort RS 2000), im harten Wettbewerb gegeneinander an. In den anderen Wettbewerben gehen JürgenFechter, Gründau (VW Golf), Alexander Reder, Oberelsbach (BMW 318 is), Leonhard Rabus, Schwanstetten (NSU-TT) und Daniel Bayer, Pottenstein (Opel Kadett C) auf Punktejagd.

Weitere Teilnehmer aus der Region sind Dieter Rottenberger aus Burkardroth(BMW 318i STW) und ebenfalls aus Burkardroth, Paul Marschall auf seinem Reynard Opel F3. Dieter Rottenberger liegt in den diversen Meisterschaftsrängen in diesem Jahr nicht im Vorderfeld. Er hat mit dem ehemaligen Hauensteinsieger Jörg Weidinger wieder eine Teamgemeinschaft gebildet, wobei sie den BMW abwechselnd pilotieren. Gespannt darf man auch auf Georg Lang sein, dem Junior von Uwe Lang, der mit seinem Formel-Renner mit Platz 9 in der Meisterschaft nur zwei Plätze hinter seinem Vater Uwe liegt. Jörg Müller, Aura Saale startet auf seinem Opel Kadett C diesmal in der GLP.

Einen ganz besonderen Leckerbissen bringt Ralf Goral aus Moers an den Start. Der häufig für Leutheuser Motorsport&Events im Rahmen der VLN startende Kfz.-Meister, startet in einem bildschön restaurierten Ferrari F430, der sicher auch im Fahrerlager seine Bewunderer finden wird.

 

Auch die Damenriege ist wieder stark am Hauenstein vertreten.

Die Häusemer Jasmin Markert wurde bereits genannt. Zu ihr gesellen sich Dr. Jutta Fischer-Neuner (NSU TT), Silvia Ebenhöh (VW Polo), Ehefrau vom Meisterschaftsfavoriten Armin Ebenhöh und Tochter von Franz Weißdorn, der auch wieder am Start sein wird.

Weiterhin Beatrice Flik (Renault Megane Cup), Sabine Röck (VW Golf Turbo), Monika Haase (Peugeot 205 GTI), Marie-Alicia Fogt (BMW 325 i) und Jutta Meuser (Ma Midget MK3). Ebenso wieder mit von der Partie ist Nadine Müller aus Aura/Saale, mit ihrem VW Käfer

Alle kämpfen in den Klassen gegen ihre männlichen Mitstreiter um gute Platzierungen.

 

Viel Stress kommt auf Rennleiter Klaus Höhn, Hohenroth, mit seinem Leitungsteam zu. Bei diesem riesigen Starterfeld drei Rennläufe über die Bühne zu bekommen, ist wahrlich kein Pappenstiel. Deshalb spielt der Faktor Wetter diesmal eine ganz besondere Rolle.

 

Der Zeitplan:

 

Freitag, 14. August, offizieller Auftakt mit der "Welcome Party" ab 20.00 Uhr, mit der Kapelle "Die Kalbacher".

Samstag, 15. August, ab 09.00 Uhr Pflichttrainingsläufe, bis ca. 18.30 Uhr. Ab 20.00 Uhr heißt es Racing-Party, mit der Kapelle "Ac(c)oustik Jam", der Partyband für Jung und Alt. An beiden Tagen Stimmung pur garantiert!

Am Sonntag, 16.August, beginnen die Rennläufe laut Ausschreibung um 08.30 Uhr, die gegen 17.30 Uhr beendet sein sollen. Knapp eine Stunde später lädt der Veranstalter zur großen Siegerehrung im Festzelt.

Für Kinder bis 14 Jahre ist der Eintritt an allen Veranstaltungstagen frei!

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Foto: (Privat)Dieser wunderschöne Ferrari F 430 ist im Fahrerlager und auf der Rennstrecke zu bewundern.

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46. ADAC/MSC Rhön Hauenstein Bergrennen 2015

 

von Klaus Höhn       

 

Hausen/Rhön Besucht man derzeit das beschauliche Rhöndorf Hausen, spürt man ein Rumoren und rege Betriebsamkeit in der sonst ruhigen Gemeinde. Kleine LKW und PKW´s mit Anhänger beleben die Straßen von Hausen zusätzlich. Kein Wunder! Die Vorbereitungen für die 46. Ausgabe des Hauenstein-Bergrennens, vom 14. August bis 16. August, laufen auf Hochtouren. Da der Umweltschutz für den Veranstalter einen immens hohen Stellenwert hat, wurde vom MSC Rhön dafür wieder eigens ein Umweltbeauftragter eingesetzt, der mit Argusaugen über die Einhaltung der umweltrelevanten Vorschriften achten wird. Mit dem Fladunger Lothar Panten wurde wieder eine hochqualifizierte Persönlichkeit gefunden. Als Fladunger Bürger und langjähriger aktiver Motorsportler ist er mit den Begebenheiten in und um Hausen bestens vertraut. So stehen Rennbürgermeister Friedolin Link und die Bevölkerung von Hausen voll hinter "ihrem" Bergrennen, wobei sie die jahrzehntelange Verlässlichkeit des Veranstalters zu schätzen wissen. So hat auch Landrat Thomas Habermann gerne wieder die Schirmherrschaft über das Rennen übernommen. Das Rennen, das längstens Kultstatus erlangt hat, zieht die Besucher aus dem Dreiländereck Bayern-Hessen-Thüringen magisch an. Vermehrt kommen in den letzten Jahren Zuschauer und Aktive aus dem gesamten oberfränkischen und südthüringischem Raum in die Rhön. Ebenso wie die Freunde des Bergrennsports aus dem In- und Ausland.

Ihnen wird auch wieder zwei Tage lang Motorsport auf hohen Niveau geboten. Es kommen Läufe um die Deutsche Bergmeisterschaft für Rennsportfahrzeuge und Tourenwagen, dem BMSB Berg-Team-Cup, KW Gruppe H Berg-Cup,NSU-Bergpokal im KW Berg-Cup, zur Austragung. Die Freunde historischer Renner kommen wieder voll auf ihre Kosten. Beim Hauenstein Bergrennen gastiert wieder die GLP-Bergmeisterschaft, sowie die GLP/IG-Histo-Bergmeisterschaft, mit ihren wunderschönen Old- und Youngtimern.

Ein Leckerbissen für die Bergrennfans ist wieder der KW Gruppe H Berg Cup. Hier sind wieder Tourenwagen zu bewundern, die im Laufe der Jahre zu wahren Hightechautos hochgerüstet wurden und entsprechend für Hochspannung auf den Rennstrecken sorgen. Bemerkenswert ist dabei die große Bandbreite, vom Polo bis zum Ex-DTM Auto von Mercedes. Die Ex-DTM-Opel Astra und Vectra hingegen wurden in die Kategorie der Rennsportfahrzeuge verbannt, wo sie allerdings für Furore sorgen. Die Freunde der schnellen Sportwagen und Formelrenner kommen auch auf ihre Kosten. Hier wird ein größeres Startefeld zu sehen sein. Da nach der Absage des Mickhauser Bergrennens in Hausen der vorletzte Meisterschaftslauf über die Bühne geht und die Meisterschaften noch nicht entschieden sind, wird am Hauenstein die Vorentscheidung fallen. Das bedeutet für die Zuschauer Höchstspannung vom Anfang bis zum Schluss. Große Freude herrscht bei der Fangemeinde des Schweinfurter Lokalmatadoren Uwe Lang. Er wird auf jeden Fall wieder versuchen seinen Vorjahressieg zu wiederholen.

Aus dem Sportfahrerkader des MSC Rhön werden wieder einige Fahrer an den Start gehen. Das zeigt die große Kompetenz des MSC Rhön in Sachen Motorsport, der vom Jugendkart bis zum Formelfahrzeug etc. ein engagierter Begleiter ist. Alles in allem, werden die beiden Tage am Hauenstein für knisternde Spannung sorgen und für die Ferienkinder und Urlauber eine tolle Bereicherung sein. Wobei für Kinder bis 14 Jahren der Eintritt frei ist, ebenso wie der Besuch des Fahrerlagers. Dieser gehört zum Bergrennen unbedingt dazu. Da sieht man die Teilnehmer und Fans wie eine große Familie zusammen. Interessante Gespräche mit den Fahrern sind genauso obligatorisch, wie das Erfüllen von Autogrammwünschen.

 

Die 4,2 km lange Rennstrecke (eine der längsten und schwierigsten in Deutschland) präsentiert sich in einem hervorragenden Zustand und wird den hochkarätigen Rennern gerecht, sodass spannender Motorsport garantiert ist. Die Insider kennen die aufregenden Streckenabschnitte genau. So zum Beispiel die berühmt-berüchtigte "Jopp-Kurve", gleich am Anfang der Strecke, das "S" beim Karl-Exner-Denkmal oder die "Jopp-Schleife" (Schikane), Richtung Ziel. Alle Abschnitte garantieren Herzklopfen bei allen Beteiligten und trennen im Kampf um die tausendstel Sekunden die Spreu vom Weizen.

 

Wer die Häusemer Szene kennt weiß, dass das Bergrennen nicht nur auf der Rennstrecke einen regionübergreifenden Ruhm hat. "Häusemer Nächte sind lang", lautet der Slogan der vorwiegend jüngeren Fans. So beginnt der offizielle Auftakt am Freitag, 14. August, mit der Welcome Party. Hier spielt die Kapelle "Die Kalbacher" auf, Beginn ist um 20.00 Uhr.

Sportlich beginnt es am Samstag, 15.August um 09.00 Uhr mit den Pflichttrainingsläufen, bis ca. 18.30 Uhr. Ab 20.00 Uhr heißt es Racing-Party, mit der Kapelle "Ac(c)oustik Jam", der Partyband für Jung und Alt. An beiden Tagen Stimmung pur garantiert!

Am Sonntag, 16.August, beginnen die Rennläufe laut Ausschreibung um 08.30 Uhr (hier kann es noch eine Verschiebung nach hinten geben), die gegen 17.30 Uhr beendet sein sollen. Knapp eine Stunde später lädt der Veranstalter zur großen Siegerehrung im Festzelt.

 

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Fotos: Höhn

 

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Uwe Lang greift an seinem Hausberg wieder an und will seinen Vorjahressieg wiederholen

 

46. Hauenstein Bergrennen 2015
Ausschreibung und Nennformular online

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"...und nächstes Jahr sind wir im eigenen Vereinsheim in Lebenhan"

Langjährige MSC-Rhön Mitglieder, Sport- und Kartfahrer geehrt

Niederlauer (si) Es war schon gute alte Tradition, dass der MSC-Rhön seine Jahreshauptversammlung im "Goldenen Stern" in Niederlauer abhielt, doch diese Ära hat nun ein Ende. In Lebenhan gehen die Arbeiten am eigenen Vereinsheim voran und so soll die nächste Jahreshauptversammlung dort stattfinden. "Wenn es sein muss, auf der Baustelle und dann gibt es Bratwurst mit Brötchen statt Buffet" so der MSC-Präsident Christian Röder. Die zahlreich erschienen Mitglieder genossen um so mehr die lieb gewonnene Gastlichkeit, als sie dem Jahresbericht des Präsidenten und den Reflektionen des Sportwarts Bernd Seyd sowie des Jugendkartchefs Klaus Menninger lauschten. Christian Röder begann seine Ausführung mit Dankesworten, die er an die Aktivposten im Club, an Landrat Thomas Habermann als Rennschirmherrn beim Hauensteinrennen und an den Hausener Bürgermeister Fridl Link, sowie an alle Sponsoren, richtete. "Ohne diese sei eine Großveranstaltung wie das Bergrennen wohl nicht möglich" so Röder. Aktuell zählt der MSC 151 Mitglieder. Da im vergangenen Jahr kein Zuwachs verbucht werden konnte, rührte der Clubchef tüchtig die Werbetrommel. Im sportlichen Bereich wurde Anfang Mai ein Jugendkartslalom unter der Federführung von Jugendkartleiter Klaus Menninger auf dem Gelände von Mercedes Kehm mit weit über 100 Teilnehmern ausgetragen. Und wurde als großer Erfolg verbucht. Den Jahreshöhepunkt stellt aber immer wieder das legendäre Hauenstein Bergrennen dar, das im vergangenen Jahr seinen 45. Geburtstag feierte. Ein besonderer Dank ging dabei an den Organisationsleiter Christian Leutheuser, der eine perfekte Veranstaltung aus dem Ärmel zauberte. Das Ergebnis war ein Rekordstarterfeld mit über 190 Motorsportbegeisterten bei drei Wertungsläufen. Das MSC-Team, die Fahrer und vor allem auch die Zuschauer waren von diesem Rhöner Sportevent einfach nur begeistert. Die Vorfreude auf 2015 steigt, so Röder. Er fügte hinzu, dass man nicht nur in die Jugendarbeit investiert, sondern diese, als Aktivposten im Helferteam, die Zukunft des Rennens und des Vereins sind. So galt allen Jungmitgliedern ein besonderer Dank. Zukunftsweisend bezeichnete Röder auch den Wechsel zum ADAC vor zwei Jahren, ohne den starken Dachverband würden schnell statt schwarzen, rote Zahlen unter dem Strich stehen. Vor allem bei der Haupteinnahmequelle, dem Bergrennen. Sportleiter Bernd Seyd bemerkte in seinem Rückblick, dass 13 Motorsportler ihre acht besten eingefahrenen Ergebnisse, sei es von der Rundstrecke, vom Berg oder vom Automobilslalom eingereicht hatten. So manchen sportlichen Höhepunkt brachte Seyd noch einmal in Erinnerung und allen Rennsportlern war ein dicker Applaus sicher, schließlich fuhren diese nicht nur um wertvolle Meisterschaftspunkte, sondern hielten die MSC-Fahne stets hoch. 115 Starter beim Jugendkartslalom, 150 Sportfahrer kamen immerhin beim Bergrennen ins Ziel und beim Training zum GLP Pro Berg wurden 62 notiert. 55 von diesen ereichten das Ziel am nächsten Tag. Der MSC Rhön steht auch in Anbetracht der überaus positiven Resonanz mitten im deutschen Rennsportalltag. Acht Jugendkartfahrer zählt aktuell das Rennnachwuchsteam um Jugendkartleiter Klaus Menninger , das im Berichtszeitraum bei 62 Rennläufen startete und der Nachwuchs war mächtig schnell auf den Pisten unterwegs. Beim Frühlingsfest in Ostheim oder bei der BMW Rhein-Autohauseröffnung in Salz rühret man tüchtig die Werbetrommel für die Kartgruppe. Besonders hob Klaus Menninger Elias Johannes hervor, der nicht nur Kart-Clubmeister vor Clara Johannes und Phillip Hofmann wurde, sondern es bis zur Nordbayerischen Meisterschaft des ADAC und zur Bayerischen Meisterschaft des BMV schaffte. Auf den weiteren Plätzen in der vereinseigenen Meisterschaft folgten Luis Kießner, Yannik Röder, Maxi Paul, Hannes Menninger und Sascha Markert. Das Training 2015 startet am Samstag den 14. März. Hannes Menniger und Sascha Markert versuchten sich mit Erfolg zudem in der Junior-Challange. Clubmeister wurde bei den Sportfahrern Reiner Hergenhan knapp vor Günter Fertig und auf Platz drei fuhr Ralf Zinsmeister. Vierter wurde Sascha Markert und fünfter Alexander Reder. Das einzige Rennmädel unter den 13 Sportfahrern war Jasmin Markert, die Platz sechs belegte. Für Präsident Christian Röder war es eine besondere Freude, langjährige Mitglieder für ihre Vereinstreue auszeichnen zu dürfen. Seit 10 Jahren sind Daniel Schmitt, Bruno Winkler, Daniela Knap, Siegbert Leitsch und Achim Wirthmann MSC´ler. Seit 20 Jahren Joachim Markert und seit 25 Jahren Dieter Schmitt. Seit 30 Jahren halten Harry Mesarosch, Roland Happel und Peter Thumbeck die MSC Fahne hoch. Für 35 Jahre Mitgliedschaft ehrte Röder Egon Seyd, Georg Weydringer, Bernd Haid, Peter Michalik, Rüdiger Kaul, Helmuth Hey und Helmut Eglmeier, sowie für 45 Jahre Werner Dietzel.

 

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Foto: Langjährige Mitglieder sind die Stütze des MSC. Auf dem Bild sind von links Peter Thumbeck (30 Jahre), Egon Seyd (35 Jahre), Gabi Werner, die seit 20 Jahren die Streckenabsicherung beim Bergrennen inne hat, Präsident Christian Röder, sowie Helmut Hey (35 Jahre) und Harry Mesarosch (seit 30 Jahren MSC`ler).

 

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Foto: Sie sind das aktive Sport-Aushängeschild des MSC Rhön - die Sportfahrer und die Nachwuchsfahrer der Kartgruppe. Clubmeister wurde beim Nachwuchs Elias Johannes (vorne Mitte) und bei den Sportfahrern Reiner Hergenhan (dritte Reihe Mitte).

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Schnuppertraining machte tierisch viel Spaß

BUZ (si) Der MSC-Rhön lud zum großen Schnuppertraining alle Kart begeisterte Jugendliche ein. Wer in die Fußstapfen von Sebastian Vettel treten möchte, der war auf dem Gelände von Mercedes Kehm genau richtig und es kamen zur Freude von Club-Präsident Christian Röder jede Menge interessierte. So mancher zeigte dabei schon großes Talent. Jugendleiter Klaus Menninger bemerkte, dass man im MSC-Rhön mit dem Kart Heranwachsende von acht bis 18 Jahre zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit motorisierten Sportgerät heranführen möchte. Mit dem Jugendkartslalom wird ein aktiver Beitrag zur Verkehrssicherheit auch im Hinblick auf die spätere Teilnahme am Straßenverkehr geleistet. Vorausschauender Weitblick, Geschicklichkeit und schnelle Reaktionsfähig werden beim Kart fahren unter anderem geschult. An diesem Nachmittag stand vor allem der Spaß am Fahren im Mittelpunkt und so mancher entdeckte dabei eine neue Leidenschaft.

 

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Saisonfinale der VLN-Langstreckenmeisterschaft

Nürburgring

Klassensieg und Platz 3 in der TMG GT86 Gesamtwertung für Leutheuser Racing

 

(kh)Wieder einmal zeigte die Nordschleife, von den Fans liebevoll "Die Grüne Hölle" genannt, ihre zwei Gesichter. Während im Start- Zielbereich den Tag über dichter Nebel waberte, der nach zwei Runden sogar einen Rennabbruch notwendig machte, schien in Breitscheid die Sonne und bescherte den dortigen Zuschauern Kaiserwetter. Nach dem Abbruch wurde das Rennen um 14.25 Uhr erneut gestartet. Nachdem die Werksteams und werkunterstützten Teams weitgehend fehlten, bekamen die zahlreichen Zuschauer wieder einmal ein echtes VLN-Rennen geboten.

Das Bad Königshöfer Team Leutheutheuser Racing&Events bestritt das Saisonfinale mit drei Autos. Die beiden Toyotas waren angetreten, um noch eine Resultatsverbesserung in der Gesamtwertung des TMG GT86 Cups zu erreichen. Martin Tschornia (Bestwig) ging als Gesamtzweiter mit seinen Partnern Alexander und Wolfgang Kudrass (beide Lohmar) ins Rennen. Im Schwesterauto wie gewohnt, Jutta Beisiegel (Kaiserslautern) Ralf Goral (Moers) und Pawel Ledwon (Berlin).

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Foto: Höhn

5299 In aussichtsreicher Position, da muss der Boxenstopp schnell gehen. Martin Tschornia (re.) übergibt an Alexander Kudrass.

 

Das ebenfalls im Einsatz befindliche 1er M-Coupé war mit Rudolfo Funaro (Italien), einem alten Bekannten im Team und Ingo Tepel (Herne), sehr gut besetzt. Sie stellten prompt die gelbe Speerspitze auf die Pole in ihrer Klasse. Langsamer ließen es die Toyotas angehen. Nachdem das Qualifying von Nieselregen beeinträchtigt war, wollte man bei recht guten Aussichten für das Cup-Gesamtklassement, kein Risiko eingehen. So war man auch mit Platz 4 und 7 zufrieden.

Die Startfahrer Funaro, Tschornia und Goral kamen gut weg. Funaro im 1er war bestens aufgelegt und trieb den Boliden durch das Feld. Ingo Tepel tat es ihm gleich. Das Auto lief wie immer wie am Schnürchen. Nur durch einen eingeknickten Frontspoiler kurz aufgehalten, beendeten sie das Rennen unangefochten auf Platz eins.

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Foto: Höhn

Trotz Nebel. Das Duo Funaro/Tepel im 1er M-Coupé war nicht aufzuhalten und gewann ihre Klasse.

 

Martin Tschornia im weißen Toyota mit der Startnummer 540, legte eindrucksvoll los. Der zuverlässige und als besonnener Taktiker bekannte Fahrer, fuhr wieder einmal ein tolles Rennen. Keine unnötigen Zweikämpfe in der Anfangsphase und immer wieder Druck auf die Gegner ließen ihn unaufhaltsam nach vorne marschieren. Als er das Auto zum Fahrerwechsel übergab, lag er beruhigend auf P2, was ihm auch diese Platzierung im Gesamt beschert hätte. Es sah auch lange Zeit danach aus. Bis um 15.17 Uhr das Auto nach einem Einschlag an der Box erschien. Es war zwar nichts dramatisches aber die Reparatur mit Achsvermessung reichte das Auto auf P6 zurück. Im Verlauf des Rennens konnte zwar wieder ein Platz gut gemacht werden. Die Vizemeisterschaft war jedoch dahin. Verpasst um 0,73 Punkten. Aber immerhin wurde noch ein Podestplatz in der Gesamtwertung ergattert. Das Schwesterauto wurde von dem Trio Beisiegel/Goral/Ledwon in gewohnt zuverlässiger Art über die Runden gebracht. Mit einem tollen 3. Platz sicherten sie sich in der Gesamtwertung Platz 4. So war auch Teamchef Christian Leutheuser angetan von der Zuverlässigkeit des Trios, die in der gesamten Saison keinen einzigen Ausfall zu verzeichnen hatten.

 

Auch das fighten in der Gesamtwertung hatte es in sich. Hier konnte sich Routinier Uwe Alzen (Kausen) mit Copilot Dominik Schwager (München) nach siebenjähriger Siegpause endlich wieder einmal in die Gesamtsiegerliste eintragen. Trotz eines Unfalls im Qualifying, fuhren sie auf ihrem Ford GT3 beherzt als erste über die Ziellinie. Platz 2 sicherten sich die Lokalmatadoren Sabine Schmitz, Klaus Abbelen (beide Barweiler) Patrick Huismann (Niederlande) und Frank Stippler (Bad Münstereifel) auf Porsche 911 GT3 R, die in einem furiosen Schlussspurt das Manthey-Auto mit Otto Klohs (Ludwigshafen) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) ebenfalls auf Porsche 911 GT3 R, auf Rang 3 verwiesen. Als verdiente Gesamtsieger der VLN wurde das Duo Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath) unter tosendem Applaus der Zuschauer gekürt. Sie gewannen acht von neun Rennen auf ihrem BMW 325i. Als reines Privatteam bewiesen sie eindrucksvoll, dass die VLN trotz der vielen Werkseinsätze nach wie vor die beliebteste Breitensportserie im Motorsport ist.

 

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45. ADAC/MSCR Hauenstein Bergrennen verspricht Hochspannung

wieder absolutes Zuschauerhighlight -Rekordmeldeergebnis 190 Starter-

 

(kh)Große Freude herrscht in der Vorstandsriege des MSC Rhön um den 1. Vorsitzenden Christian Röder und Organisationsleiter Christian Leutheuser. Mit 190 Nennungen wurde das Ergebnis vom letzten Jahr noch getopt.

Das bedeutet natürlich für die Zuschauer einen Leckerbissen, in Sachen Motorsport. Alle Daheimgebliebenen können sich auf ein aufregendes Wochenende freuen. Alle Spitzenfahrer der ausgeschriebenen Prädikate werden in Hausen am Start sein. Denn erfahrungsgemäß wird mit dem Hauenstein Bergrennen die "Heiße Phase" der Meisterschaften eingeläutet.

Allein bei der vorwiegend mit Young- und Oldtimern besetzten Gleichmäßigkeitsprüfung gehen 64(!) bildschöne Autos an den Start.

Der NSU-Bergpokal hat diesmal 9 seiner Kultautos auf der Liste.

In der Deutschen Bergmeisterschaft für Rennsportfahrzeuge geht der letztjährige Vizemeister Bernd Letmade mit seinem Norma Honda Gruppe C Sportprototypen, als Spitzenreiter an den Start. Sein engster Verfolger ist Frank Debruyne, der mit seinem erfogreichen Opel Dallara Formel 3 alles daran setzen wird, den Abstand von 14,8 Punkten auf Letmade zu verkürzen. Dazu eignet sich das Hauenstein Bergrennen hervorragend, da diese Veranstaltung aufgrund seiner Streckenlänge einen hohen Punktekoeffizient hat. Lokalmatador Uwe Lang aus Schweinfurt hat in diesem Jahr mit dem Ausgang der Deutschen Bergmeisterschaft nichts zu tun. Er beschränkt sich darauf, an seinem Hausberg möglichst den Gesamtsieg, wie im letzten Jahr, anzupeilen. Auf Platz drei der aktuellen Meisterschaft liegt der am Hauenstein bestens bekannte Uwe Wolpert. Er liegt mit 17 Punkten hinter Debruyne etwas abgeschlagen zurück. Aber wie heißt es im Motorsport so schön: "Am Schluss wird zusammengezählt"! Er muss allerdings aufpassen, dass ihn sein Sohn Mathieu mit seinem BSR-VW Formel 3 nicht zu nahe auf die Pelle rückt, denn der liegt nur 11 Punkte zurück.

Bei den Tourenwagen hat sich der Leader Jörg Weidinger etwas abgesetzt. Mit 147,8 Punkten führt er die Tabelle an. Sein engster Verfolger, Franz Weißdorn, weist mit 123,6 Punkten einen Rückstand von 24,2 Punkten auf. In der Form, in der sich in diesem Jahr Fahrer und Auto befinden, dürfte es für Weißdorn sehr schwer sein, Boden auf den Happurger Weidinger gut zu machen. Mit dem Österreicher Herbert Stolz auf seinem superschnellen Porsche 935, ist der Vorjahresmeister am Start. Auch er hat in diesem Jahr mit dem Ausgang der Meisterschaft nichts zu tun. Ebenso wie der Kitzinger Karosseriebaumeister Klaus Hoffmann, Vizemeister von 2013.

Trotzdem knistert es bei den Tourenwagen vor Spannung um den Tagessieg in dieser hochkarätigen Kategorie. Mit dem MSCler Sebastian Schmitt und Norbert Brenner bereichern zwei Toppiloten die Szene. Beiden pilotieren einen Ex-DTM Opel Astra. Zu ihnen gesellt sich noch Norbert Handa. Der Markt Einersheimer hat einen neuen Lancia-Delta Integrale aufgebaut und ist in diesem Jahr in der Erprobungsphase. Holger Hovemann hat einen Opel C-Kadett Lotus aufgebaut und sammelt ebenfalls noch Erfahrung. In den vergangenen Rennen haben alle für Spannung pur gesorgt. Auch wenn die Supertourenwagenpiloten mit dem neuen Reglement hadern, dass sie in die Kategorie der Rennsportfahrzeuge eingereiht wurden, werden sie am Hauenstein für ihre Fans alles geben, die bereits jetzt in Vorfreude schwelgen.

Gesamtführender im KW Gruppe H Berg-Cup ist, wie in der Deutschen Meisterschaft, Jörg Weidinger, im Rottenberger-BMW. Der Burkardrother Dieter Rottenberger ist in diesem Jahr hauptsächlich Teamchef. Er hat ein beachtliches Paket geschnürt. Der Erfolg gibt ihm recht. Die Verbindung mit Jörg Weidinger, der als Entwicklungsingenieur bei BMW tätig ist und dem Auto eine große Entwicklungsstufe verpasst hat und dem Auto, das nun sein Potential ausschöpft, ist ihm der große Wurf gelungen.

Auch die Damenriege ist am Hauenstein wieder vertreten. Die Österreicherin Johanna Amann, Tochter des Sportwagenpiloten Peter Amann, nimmt den Kampf gegen ihre männlichen Mitstreiter auf einem Renault Clio RS auf, ebenso wie Beatrice Flik, deren Vater und Brüder ebenfalls am Start sind, auf einem Renault Megane Cup. Beiden starten in der Gruppe H. Die Leutkircherin Sabine Röck misst sich in der Klasse 23 auf ihrem VW-Golf Turbo mit keinen Geringeren wie Herbert Stolz und Norbert Handa.

Bei den weiteren drei Damen handelt es sich um Starterinnen in der Gleichmäßigkeitsprüfung. Nadine Müller aus Aura/Saale startet wieder auf ihrem VW Käfer 1303 S, Jutta Meuser aus Alzey, auf einem bildschönen MG MK 3. Die junge Hausener Jasmin Markert geht zum ersten Mal an ihrem Heimatberg mit ihrem VW-Polo an den Start. Sie freut sich riesig auf diese Herausforderung. Nachdem Jasmin in den letzten Jahren erfolgreich im Automobilslalom unterwegs war, sucht sie nun eine Steigerung.

Aber nicht nur die Meisterschaftsfavoriten und nostalgischen Renner verdienen Beachtung der Öffentlichkeit. Der MSC Rhön stellt mit 8 Fahrern ein großes Kontingent und beweist seine hohe Kompetenz im Motorsport.

Auf Punktejagd gehen Leonhard Rabus, Schwanstetten, auf NSU TT; Jürgen Fechter, Gründau, der seinem VW Scirocco eine weitere Ausbaustufe verpasst hat; Alexander Reder, Oberelsbach, BMW 318i; sowie Sebastian Schmitt, Stangenroth, DTM Opel Astra V8.

In der Gleichmäßigkeitsprüfung sind vertreten, Altmeister Axel Reß, Renault Alpine V6 Turbo, der in diesem Jahr unbedingt wieder auf Stockerl will; Reiner Hergenhan, Stetten, BMW 318 iS; Jörg Müller, Aura/Saale, Opel Kadett C; sowie Andy Schuler, Mellrichstadt, Ford Escort RS 2000.

Weitere Piloten aus der Gegend sind u.a. Paul Marschall, Burkardroth, Reynard Opel Formel 3; Georg Lang, Schweinfurt, , Sohn des amtierenden Meisters, Uwe Lang und Dominik Schlott, Stetten, Ford Focus.

Ein besonderer Wurf ist Orga-Leiter Christian Leutheuser gelungen. Mit Ralf Goral, Moers, konnte er den derzeit Führenden im Toyota TMG GT86C-Cup für den Hauenstein begeistern. Goral, der zusammen mit Jutta Beisiegel und Pawel Ledwon den Cup anführt, wird mit seinem aktuellen Opel Astra OPC-Cup Auto an der Gleichmäßigkeitsprüfung teilnehmen. Wer diese Autos aus der VLN-Serie am Nürburgring kennt wird hellauf begeistert sein.

Auf Rennleiter Klaus Höhn, Hohenroth, kommt ein stressiges Wochenende zu. 190 Teilnehmer und drei Rennläufe sind zu schultern. Eine echte Herausforderung für den Routinier, der natürlich wie alle anderen Verantwortlichen auf beständiges Wetter hofft.

Das Rennwochenende werden allerdings die Fans am Freitag, 15. August, mit der Welcome Party einläuten. Da wird es mit der Stimmungsband Rhön Rabatz, der Partyband für Jung und Alt, erstmals heiß hergehen.

Die Racingparty am Samstag, 16. August wird dem sicher nicht nachstehen. Hier heizt die Band Sixpack nach dem Motto: "Langeweile war gestern", ordentlich ein.

Am Samstag beginnt das Rennwochenende ab 09.00 Uhr mit den Trainingsläufen, die gegen 18.30 Uhr beendet sein werden.

Das Rennen beginnt am Sonntag um 09.30 Uhr mit den Rennläufen, die gegen 17.00 Uhr beendet sein werden. Die große Siegerehrung findet ab 18.00 Uhr im Festzelt statt. Hier können alle Fans ihre Idole noch einmal hautnah erleben.

 

45. ADAC MSCR

Hauenstein Bergrennen

 

(kh)Zum 45. Mal wird das beschauliche Rhöndorf Hausen am kommenden Wochenende im Blickpunkt der internationalen Bergrennsportfans sein. Eine ganze Gemeinde rüstet sich für das größte Motorsportereignis in Nordbayern. Am 16. und 17. August lässt die nationale und internationale Bergrennelite die Motoren am Hauenstein dröhnen. Die sonst den Touristen und einheimischen Pendlern vorbehaltenen Kreisstrassen 27 und 26, werden an diesen Tagen zur Rennstrecke umfunktioniert. Die 4,2 Kilometer lange Strecke ist eine der schwierigsten Strecken innerhalb der Meisterschaft. Es werden Spitzengeschwindigkeiten von über 200 km/h erzielt, aus der man abrupt auf 80km/h herunterbremsen muss. Selbst vor der Jopp-Kurve schießen die Teilnehmer mit weit über 100 km/h heran, um dann in der nach außen abfallenden 90 Grad-Kurve die richtige Linie zu finden. Hier entscheidet sich in allen Klassen, wer am Ende die Nase vorn haben wird. Die besagte Jopp-Kurve ist auch der absolute Zuschauermagnet, wobei es andere Passagen genauso in sich haben, nur in einem anderen Geschwindigkeitsbereich. Deshalb sind für die Insider das spektakuläre "S", die Jopp-Schleife und die Zielkurve ein absolutes Muss beim Besuch des Bergrennens.

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Das über Jahrzehnte beliebte und bekannte Motorsportereignis hat sich fest in das Gedächtnis der Daheimgebliebenen eingeprägt. Hier werden an zwei Tagen für die ganze Familie absolute Kurzweil geboten. Die nicht so Motorsportbegeisterten werden auch an der Strecke mit Kaffee, Kuchen und anderen Leckereien verwöhnt, während sich die Freaks von den packenden Kämpfen in den Prädikaten um die Deutsche Bergmeisterschaft für Rennsportfahrzeuge und Tourenwagen in ihren Bann ziehen lassen. Doch nicht nur die Prädikate um die Deutsche Bergmeisterschaft lassen die Herzen der Fans höher schlagen, sondern das, was noch geboten wird. Hier sorgt in erster Linie der KW Gruppe H Berg-Cup für glänzende Augen. Er ist mittlerweile zur tragenden Säule im Deutschen Bergrennsport geworden. Durch ein stabiles, ausgewogenes Reglement und somit planbarem Autoaufbau, hat diese Serie in den vergangenen Jahren zum Gruppenprimus gemacht. Die mittlerweile zu High-Tech-Geräten mutierten Rennmaschinen mit Straßensilhouette, sorgen immer wieder für Herzklopfen bei den Fans und hält diese im Rennverlauf nicht auf ihren Sitzen.

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Auch die vielen Rennsportfahrzeuge, vom Gruppe C-Sportwagen bis zum Formel 3 Rennwagen, ist beim Meisterschaftsprädikat wieder alles vertreten. Hier möchte vor allem Lokalmatador Uwe Lang, der als amtierender Deutscher Meister wieder am Hauenstein erscheinen wird, wieder ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden. Sein Sohn Georg wird mit seinem Formel Renault ebenfalls am Start sein, um wertvolle Erfahrungen für seine weitere Karriere zu sammeln.

Der gebürtige Stangenrother Sebastian Schmitt will an seinem Hausberg natürlich auch wieder punkten. Er hat seinen Ex-DTM-Astra weiter modifiziert und hat in den letzten Rennen sein Potenzial aufblitzen lassen. Unverständlich die Reglementsänderung des Deutschen Motorsport Bundes DMSB, die Supertourenwagen mit den Formelfahrzeugen und Sportwagen zusammen zu würfeln. Mit solchen Maßnahmen tut man der Bergrennszene keinen Gefallen. Die einschneidenden Reglementsänderungen zeigen so auch schon Wirkung. Die Stammteilnehmer in der Meisterschaft sind um etwa 30 Fahrzeuge geschrumpft. Schade!

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Aber die Fans des Hauenstein Bergrennens kommen trotzdem auf ihre Kosten, vor allem die Freunde des Young- und Oldtimersports. Sage und schreibe 63 solcher Schmuckstücke aus den vergangenen Jahrzehnten haben für die GLP-Bergmeisterschaft (Gleichmäßigkeitsprüfung) genannt. Unter ihnen auch Altmeister Axel Reß aus Wülferhausen. Er wird wieder seine "gefürchtete" Renault Alpine Turbo an den Start bringen.

Der Burkardrother Dieter Rottenberger tritt in diesem Jahr hauptsächlich als Teamchef auf. Sein Meisterauto aus dem vergangenem Jahr wurde von dem BMW-Renningenieur Jörg Weidinger optimal vorbereitet und auch gefahren. Im Ergebnis eine sehr fruchtbare Synthese. Weidinger kommt als Führender in der Deutschen Tourenwagen-Bergmeisterschaft an den Hauenstein. Der Happurger hat in diesem Jahr einen vollen Terminkalender, denn er sorgt auch im BMW 235i-Cup im Rahmen der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring für Furore. Jörg Weidinger war auch schon Deutscher Bergmeister bei den Rennsportfahrzeugen auf einem Osella Sportprototypen und kennt deshalb den Hauenstein schon recht gut und die Fans dürfen sich schon jetzt darauf freuen, wie Jörg Weidinger den STW-BMW-318 die anspruchsvolle Rennstrecke hinaufjagen wird. Er hat 24,2 Punkte vor seinem schärfsten Verfolger, Franz Weißdorn, der mit seinem Polo ebenfalls ein altbekannter Starter am Hauenstein ist und der alles versuchen wird, den Abstand zu verkürzen.

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Der veranstaltende MSC Rhön meistert nun schon seit 45 Jahren den Spagat zwischen Motorsport und Biosphärenreservat mit Bravour. Die Verantwortlichen um den 1.Vorsitzenden Christian Röder, Organisationsleiter Christian Leutheuser und Rennleiter Klaus Höhn, sind hochsensibel, was den Umweltschutz anbelangt. Mit der Art dies zu organisieren, haben sie seit Jahren das Vertrauen von Landrat Thomas Habermann, der auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft übernommen hat, sowie vom "Rennbürgermeister" Fridolin Link und der gesamten Bevölkerung in und um Hausen. So wurde auch in diesem Jahr mit dem Fladunger Lothar Panten ein hochkompetenter Umweltbeauftragter eingesetzt, der als aktiver Motorsportler weiß, wo die Schwerpunkte liegen.

Aber nicht nur das Rennen zieht die Besucher aus dem Dreiländereck Bayern-Hessen-Thüringen und Deutschland weit in ihren Bann. Es ist ein geflügeltes Wort: Häusemer Nächte sind lang". Denn an zwei Tagen ist absolute Partystimmung in Hausen angesagt. Auftakt ist am Freitag, 15. August, ab 20.00 Uhr, mit der Welcome Party. Die Band "Rhön Rabatz" wird den Besuchern ordentlich Stimmung machen. Am Samstag, 16. August, wird die Band "Sixpack" das Festzelt im Fahrerlager zum Brodeln bringen.

Sportlich beginnt es am Samstag, 16. August, mit den Pflichttrainingsläufen ab 9.30 Uhr bis ca. 18.30 Uhr.

Die drei Rennläufe beginnen am Sonntag ebenfalls um 09.30 Uhr, die gegen 17.30 Uhr beendet sein sollen. Knapp eine Stunde später beginnt die Siegerehrung im Festzelt im Fahrerlager.

Günstige Wochenendkarten gibt es an der Rennstrecke. Der Eintritt ins Fahrerlager ist frei. Ebenso der Eintritt an der Rennstrecke für Kinder bis 14 Jahren.