Zweimal Rennabbruch beim 34. DMV Grenzlandrennen Nürburgring
Lingmann-Motorsport holt zwei zweite Plätze in der „Grünen Hölle“
Auf ihrem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 überquerten sie mit 22,464 Sekunden Vorsprung vor Sabine Schmitz, Niclas Kentenich und Arno Klasen auf Porsche 911 GT3 R, die Ziellinie. Über ihren ersten Podestplatz in der VLN, freuten sich die Gebrüder Dennis und Marc Busch, die mit ihrem Porsche 911 GT3 nach einem bravourösen Rennen mit Platz 3 belohnt wurden.
Überschattet wurde das Rennen durch zwei Rennabbrüche, die durch blockierte Streckenabschnitte wegen Unfall, notwendig wurden. Glücklicherweise wurden bei den Unfällen die beteiligten Fahrer nicht nennenswert verletzt.
Das bad Königshöfer Team Lingmann-Motorsport war mit drei Fahrzeugen angetreten. In der Klasse H3 (bis 3000 ccm) wechselten sich wieder Ulli Packeisen und Hubert Nacken am Steuer ab. In der Klasse SP5 (VLN-Spezialfahrzeuge bis 3000 ccm) war Ingo Tepel aus Herne gesetzt und als sein Partner diesmal Dirk Maier aus Albstadt.
Der nach dem brutalen Unfall beim 24h-Rennen zerstörte 1er BMW war wieder neu aufgebaut worden und sollte mit Christian Leutheuser, Wolfgang Kudrass und Alex Schula zum Einsatz kommen.
Das Qualifying fand bei nasser, später abtrocknender Strecke statt. Packeisen/Nacken reihten sich wieder hinter dem Ex-DTM Mercedes auf P2 ein. Die gleiche Platzierung erreichte das Trio Leutheuser/Kudrass/Schula, während sich das Team Tepel/Maier auf Platz 4 einreihten. Eigentlich beste Voraussetzungen für das Rennen. Packeisen Kudrass und Tepel fuhren den Start. Während Packeisen und Tepel gut weg kamen, fehlte der gelbe Renner mit Kudrass bereits in der Startrunde.
Die rechte Antriebswelle hatte sich bereits in der Einführungsrunde verabschiedet. Fieberhaft arbeiteten die Mechaniker und brachten den Renner mit nur einer Runde Rückstand wieder auf die Strecke. Drei Runden später kam das endgültige Aus. Die gerade ersetzte Antriebswelle war wieder gebrochen und zwar an der gleichen Stelle wie die vorherige. Da Kudrass im Abschnitt Bergwerk stand, war ein Hereinholen nicht möglich und besiegelte ein misslungenes Rennwochenende.


