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Team Lingmann erfolgreich beim 43.ADAC Barbarossapreis

Platz 2 und 4 beim 8. VLN-Lauf auf dem Nürburgring

Blitzschneller Sicherheitscheck beim Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Foto: Höhn

Mit der Sonne um die Wette strahlten die Gesamtsieger von Manthey Racing auf Porsche 911 GT3R, Arno Klasen und Lucas Luhr. Besonderen Grund zur Freude hatte der 44-jährige Klasen, der seinen 25. Gesamtsieg bei der VLN feierte. Klasen/Luhr beendeten das Rennen mit einem Vorsprung von 2:35,971 Minuten, vor Christopher Haase/Frank Stippler, auf Audi R8 LMS, von Phoenix-Racing. Sie waren die Pechvögel des Tages. In der Schlussphase hatten sie den sicheren Sieg vor Augen, als Stippler in der vorletzten Runde in der Arembergkurve auf einer Ölspur ausrutschte und in die Streckenbegrenzung einschlug. Er konnte trotzdem den waidwunden R8 noch als zweiten über die Ziellinie bringen.
Das Podium komplettierte das Trio Mike Stursberg/Guido Riegel/René Rast vom Haribo Team Manthey, auf Porsche.

Das Team Lingmann-Motorsport aus Bad Königshofen, war mit der neuen Eigenentwicklung, dem 1er BMW in der Klasse SP5 (VLN-Spezialfahrzeuge bis 3000 ccm Hubraum)  und dem bewährten BMW M3 der Klasse SP6 (VLN-Spezialfahrzeuge bis 3500 ccm Hubraum), in der Eifel am Start. Auf dem 1er war wieder das Trio Christian Leutheuser/Wolfgang Kudrass/Alex Schula gesetzt und auf dem Sp6 die beiden bewährten Franzosen Pierre de Thoisy und Thierry Depoix, zusammen mit dem Kölner René Wolf.
Im Training gelang der SP5 Besatzung, trotz Fahrwerksproblemen, ein beruhigender Platz 2. Die Franzosen stellten ihren M3 auf Platz 4 ab.
Im Rennen zeigte der neue 1er erneut sein großes Potential. Obwohl die Fahrwerksprobleme noch nicht ganz behoben waren, fuhr Startfahrer Schula immer in Schlagdistanz zum Führenden und hatte zeitweise sogar die Führung übernommen. Das blieb auch nach dem Fahrerwechsel auf Kudrass so, bis plötzlich das Auto mit qualmendem Heck an der Box erschien. Die Ölpumpe vom Differenzial hatte sich verabschiedet und dadurch die Überhitzung verursacht. Mit einigen Eimern Wasser wurde die Temperatur vorsichtig heruntergekühlt, eine neue Pumpe eingebaut und das Auto mit Christian Leutheuser wieder ins Rennen zurück geschickt. Durch den Reparaturaufenthalt war man nun auf Rang 4 zurück gefallen. Mit dieser Platzierung wurde man auch abgewinkt.
Die SP6 Besatzung fuhr wieder mit einer unglaublichen Konstanz. Dadurch fuhren sie bis auf Platz 2 vor und mussten sich nur dem bärenstarken BMW Z4 Coupé von Dörr Motorsport geschlagen geben.

Am 15. Oktober startet mit dem 35. DMV 250 Meilen Rennen der vorletzte Lauf der VLN. Bis dahin will man die letzten Kinderkrankheiten des 1er ausgemerzt haben und erneut angreifen.

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