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MSC holten die besten Motorsportler aus ganz Unterfranken nach Burglauer

„MSC-Rhön – Vertreter des Markenzeichens Rhön“

Die besten der „Unterfränkischen Sportmeisterschaften“ wurden durch den Bayerischen Motorsportverband ausgezeichnet und mit jede Menge Pokalen und Auszeichnungen bedacht.

Es war das erste Mal seit über 18 Jahren, dass die Siegerehrung „Unterfränkische Sportmeisterschaften“ des Bayerischen Motorsportverbandes, sowie der „Unterfränkischen Jugend-Kart-Slalom Meisterschaft 2011“ in unserem Kreis ausgetragen wurde und mit dem MSC-Rhön fand der Ehrenabend einen perfekten Gastgeber. MSC-Präsident Christian Leutheuser ging in seiner Begrüßungsansprache vor allem auf die 1992 unter der Leitung von Karl Exner gegründete  vereinseigene Kartgruppe ein, welche seitdem Veranstalter und Partner im Unterfränkischen Jugend-Kart-Slalom Pokal ist und auf den Rennstrecken für Furore sorgt. 18 Motorsportclubs folgten der Einladung und brachten ihre besten Fahrer aus den Sparten Bergmeisterschaft und Rundstrecke, Automobilslalom, Kartslalom, Trial, Moto-Cross und Motorrad mit. Es waren Unterfrankens Beste aus dem Motorsport da. Gerne nutzte Bürgermeister Kurt Back als Hausherr die Gelegenheit, die Gemeinde Burglauer mit all ihren Besonderheiten und  Vorzügen vorzustellen. Der MSC-Rhön ist eine eingeschweißte Gemeinschaft und das nicht nur an der Rennstrecke, stellte der stellvertretende Landrat Helmut Will fest. Ein dickes Lob richtete der zweite Landkreischef vor allem im Bezug auf den aktiv betriebenen Umweltschutz, der unter anderem beim traditionsreichen Hauensteinrennen in der Rhön einen großen Stellenwert hat und wegen der hervorragenden Jugendarbeit, an den MSC. „Wir alle profitieren davon, wenn junge Menschen zur Fahrsicherheit geführt werden und Verkehrserziehung erfolgt“, so Will, der dem vor 43 Jahren gegründeten Verein Dank und Anerkennung aussprach. Will bezeichnete den MSC-Rhön als einen Vertreter des Markenzeichen „Rhön“ und sprach von Seiten des Landkreises auch weiterhin Unterstützung zu.  Für MSC Präsidenten Christian Leutheuser, sowie den Jugendleitern der Kartgruppe Christian Röder und Mathias Johannes war es eine große Ehre, jede Menge Pokale an die jeweils drei Besten Jugendkartsportler in den fünf ausgefahrenen Alterklassen überreichen zu dürfen. „We are the champions“, der Queen-Klassiker schallte durch den Saal und richtig stolz waren die jungen Rennfahrer aus ganz Unterfranken, als sie auf das Siegerpotest gerufen wurden.  Mit insgesamt sechs Pokalen zeige sich 2011 der MSC Knetzgau besonders stark. Die besten Platzierungen vom gastgebenden MSC Rhön waren in der AK1, den jüngsten Fahrern, Platz elf für Clara Johannes, in der AK 2, fuhr Elias Johannes aus Platz 12, in der AK 3, den Kartfahrern der Jahrgänge 1999/98 verfehlte mit Platz vier Felix Reß knapp das Siegertreppchen, in der AK 4 landete Maximilian Paul auf Rang sieben und in der Königsklasse, der AK 5, wie sie Leutheuser bezeichnete, kam Florian Enders auf den elften Platz. Mit Kevin Böhnlein stellte der MSC Knetzgau hierbei den Unterfrankensieger. Ein besonderer visueller Höhepunkt des Abends war eine Trial Vorführung von Eric Kirchner, 16 Jahre und seinem 14 jährigen Bruder Leon. Die beiden Ostheimer Ausnahmesportler begannen mit dieser Sportart vor fünf Jahren und können schon jede Menge überregionale Meister- und Vizemeister Titel vorweisen. Trial ist seit dem vergangenen Jahr eine neue Sparte im MSC Rhön, die ausnahmsweise nicht auf vier, sondern auf zwei Rädern ausgeführt wird. Nicht nur Vater Klaus Kirchner, der jahrelang mit seinem Opel Corsa für den MSC Unterwegs war, war auf die beiden Rhöner Jungs mächtig stolz und der große Applaus war beiden sicher.

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