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Heißer Tanz am Hauenstein

Int. 42. AvD/MSCR Hauenstein Bergrennen wirft seine Schatten voraus

Marcel Steiner in seinem neuen Osella FA 30, mit dem er am Hauenstein siegen will. Foto: Steiner Motorsport

Das bedeutet zum einen, hochklassiger Motorsport am 6. und 7. August, in der Streuobsthochburg Hausen, bei Fladungen in der Rhön und zusammenrücken in der Renngemeinde Hausen. Da wird jeder freie Platz und private Garage zur improvisierten Box. Alles bereitwillig von der begeisterten Bevölkerung in Hausen bereitgestellt. Das macht deutlich: „Man fühlt sich als große Familie, Einheimische und Teilnehmer“. Eine unvergleichliche Atmosphäre ist so im Laufe der Jahrzehnte entstanden. Das beinhaltet natürlich für den Veranstalter eine große Verantwortung hinsichtlich Umweltschutz in und um die Gemeinde. Der Präsident des veranstaltenden MSC Rhön, Christian Leutheuser, mit seinem Stab, ist seit Wochen auf den Beinen, um die Veranstaltung in jeder Hinsicht optimal vorzubereiten. Die Vorbereitungen sind weitgehend abgeschlossen, sagte er dieser Zeitung.

Dem tragen die Teilnehmer natürlich auch Rechnung und so haben alle Spitzenpiloten der deutschen Bergszene ihr Kommen festgemacht, nicht nur wegen des Meisterschaftsendspurtes.
Der Repräsentant von Rensch Haus, Andreas Eckert aus Hausen, hat es durch Sponsoring möglich gemacht, dass das Schweizer MSC Mitglied Marcel Steiner, mit seinem derzeit als „Überauto“ gehandelten Osella FA 30, in Hausen startet. Der Deutsche Ex-Meister Steiner, fährt in diesem Jahr die Schweizer Bergmeisterschaft, die er souverän anführt. Er wird natürlich härtester Gegner des Lokalmatadoren Uwe Lang, neben Thomas Rössler, um den Gesamtsieg am Hauenstein. Sportlich ist dieser Kampf um die Krone am Hauenstein, ein absoluter Leckerbissen für die Freunde des Bergrennsports.

Doch nicht nur die Sportprototypen sorgen für Furore. Der Schweizer Reto Meisel bestreitet nach einem Jahr der Abstinenz, wieder die Deutsche Bergmeisterschaft für Tourenwagen. Mit seinem brachialen Gerät, einem Mercedes 190 mit Judd Formel 1-Motor, hat er in der Meisterschaft die Nase vorn, sehr zum Leidwesen des Markteinersheimers Norbert Handa, der mit seinem Lancia Delta Integrale noch kein Rezept gefunden hat, Meisel Paroli zu bieten. Er feilt natürlich an einer neuen Ausbaustufe, um Meisel am Hauenstein zu stoppen.

Seine besondere Verbundenheit zum Hauenstein und MSC Rhön, zeigt der mehrfache Deutsche Ex-Meister der Tourenwagen, Norbert Brenner. Der Walldürner Kfz.-Meister bringt zum ersten Mal überhaupt seinen neuen Ex-DTM Opel Vectra an den Start, was seine große Fangemeinde in der Rhön heute schon in Begeisterung versetzt.

Das zeigt, dass der „Gesamtsieger“ des 42. Hauenstein Bergrennens schon feststeht: „Der Zuschauer“!

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