Startseite > Hauenstein Bergrennen

Das Hauenstein Bergrennen

Das von Karl Exner und noch eine handvoll Mitstreitern ins Leben gerufene Bergrennen in der Rhön, hieß warum auch immer die ersten 3 Jahre Heidelstein-Bergrennen. Dann wurde daraus das Hauenstein-Bergrennen. Nahmhafte Fahrer wie z.B. Sepp Greger (Porsche) oder Ernst Maring und Peter Rössler auf den legendären Maco Formel 3, Mario Ketterer(Gruppe 6), Horst Hans Deutsch (Toj SC 205), Egon Evertz und Willi Bartels auf ihren Porsche Carreras und Willi Bergmeister (NSU TT) traten in den 70ern am Hauenstein aufs Gaspedal. Wer noch Fotos aus den 70ern hat, bitte zumailen. Wir würden unser Archiv gerne vergrößern.

Die Hauenstein - Powerpiste ist eine der längsten und schnellsten Bergrennstrecken in der  deutschen Bergmeisterschaft und eine Herausforderung für jeden Bergrennfahrer.

Die Strecke ist mit einem sehr griffigem Asphaltbelag versehen. Vom Start weg hinauf zur ersten Rechtskurve(ehem. Start) - eine ideale Beobachtungsposition für Zuschauer - wird bereits nahezu Höchstgeschwindigkeit erreicht. Dann folgt eine Rechtskurve und zwei schnelle Linkskurven, die sich zu einer Schlüsselstelle herauskristallisieren, da sie von den Fahrern einigen Mut abverlangen.

Weiter geht es mit voller Power Richtung "Geschlängel", das wiederum mit ganzer Konzentration gefahren werden muss, da sich die Piste im Ausgang des Geschlängels verengt. Dieser Streckenabschnitt ist besonders für die Zuschauer interessant.

Dann volle Beschleunigung Richtung nächste Mutkurve (Jordan-Kurve), zur letzten Waldkurve rechts Richtung der traditionellen Powergeraden. Hier sind PS durch nichts zu ersetzen. Bergrennprofis wie z.B. Peter Hossfeld (Porsche 935 shk), Dieter Knüttel (Ford RS 200), Georg Plasa (BMW Gruppe H 2,5), Herbert Stenger (Gruppe CN 3,0), Horst Fendrich (Reynard F 3000) und co. erreichen hier Höchstgeschwindigkeiten, die weit über 200 km/h liegen.

Nun müssen die Fahrer die Geschwindigkeit drosseln, um durch eine Parkplatz-Schikane (Jopp-Schleife) die letzte Linkskurve (eine Zuschauerattraktion) zu nehmen, aus der sie dann mit voller Beschleunigung über die Ziellinie überqueren.

Erst dann ist Zeit, die schöne Rhönlandschaft zu genießen.